Bücherei
Kunstschule der GEMEINNÜTZIGEN
Schauspielschule im Theaterhaus
Archäologische Gesellschaft
Deutsch-Italienische Gesellschaft
Gemeinnütziger Verein Naturbäder Lübeck
Anwohnerverein Buntekuh
Kommunales Kino
Grüner Kreis Lübeck e.V.
Plattdütsche Volksgill
Verein für Betreuung und Selbstbestimmung
Verein für Lübeckische Geschichte & Altertumskunde
Home

mittwochsBILDUNG

mittwochsBILDUNG
Medien und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Die GEMEINNÜTZIGE lädt ein zur mittwochsBILDUNG am Mittwoch, d. 26.11.2014, um 19.30 Uhr zu einem Vortrag und Gespräch zum Thema „„Medien und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.“. Referent ist Prof. Dr. Thomas Bliesener, Psychologe, Kiel.
Der Eintritt ist frei.

Der Lübecker Stadtdiskurs geht weiter...

ARCHITEKTUR UND DAS BESONDERE DER STADT

Referentin ist PD Dr. Silke Steets, TU Darmstadt

Städte können wir als Räume begreifen, in denen sich unterschiedliche Bedeutungsebenen überlagern. Manche dieser Ebenen sind materiell (wie Gebäude, Wahrzeichen, Denkmäler), manche sind immateriell (wie Imaginationen, Lieder oder Geschichten einer Stadt). Immer aber sind diese Ebenen sozial konstruiert.

In diesem Vortrag soll es daher zunächst um die soziale Konstruktion des städtischen Raums gehen, bevor das Augenmerk auf die architektonischen Elemente dieses Raums gelegt wird. In einem Exkurs wird die Frage nach der besonderen Rolle von Frauen in der Konstruktion dieser Elemente angesprochen.

Silke Steets greift damit einige zentrale Fragen der Stadtdiskurs-Reihe auf. Sie wirft ihren architektursoziologisch geschulten Blick auch konkret auf einzelne Bauten und ihre Nut-zungskonzepte. Sie widmet sich der Frage, wie man traditionelle Nutzungen mit neuen Not-wendigkeiten verbinden kann, wie Umnützungen auf alter Grundstruktur möglich sind und wie das Weiterbauen im Bestand aussehen kann.

Der Abend wird eingerahmt durch einige Lübecker Bürgerinnen und Bürger, die ihre Lübe-cker Fragen dem Referenten stellen und ihre Vorstellungen davon zum Ausdruck bringen, was für sie selbst die Fragestellung des Abends bedeutet. Im Anschluss daran wird – wie immer – das Publikum ausführlich beteiligt. Wir werden uns bemühen, Interessierte mit ihren Fragestellungen und Initiativen zusammenzuführen.

Biographie:
Stadt- und Architektursoziologin
Vertretungsprofessur für Soziologie mit Schwerpunkt Stadt- und Raumsoziologie an der TU Darmstadt
1993 bis 1999 Studium der Soziologie, Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der Uni Frankfurt/M.
2000 Studium der Philosophie an der Graduate School St. Louis University/USA
2000/2001 Postgraduiertenkolleg „Event City“ an der Stiftung Bauhaus Dessau
2007 Promotion zur Dr. phil. an der TU Darmstadt: „Wenn Leipzig nicht Dornröschen ist … Zur Konstitution städtischer Räume durch kulturelle Netzwerke“,
2012 Visiting Scholar und Gast am Institute of Culture, Religion And Wordaffairs der Boston University/USA (DAAD Post Doc-Stipendiatin)
2013 Habilitation am FB Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften der TU Darmstadt (für Soziologie): „Der sinnhafte Aufbau der gebauten Welt: Entwurf einer wissenssoziologischen Architektursoziologie)
2002-2013 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der TU Darmstadt
2013 Vertretungsprofessorin
Ihr Interesse gilt der Stadt- und Raumsoziologie. Auf der Basis einer ethnografischen com-munity-study hat sie in ihrer Promotionsschrift „Wir sind die Stadt!“ die räumlichen All-tagspraktiken von Angehörigen der Leipziger Creative Industries und deren Rolle für das Stadtbild untersucht. Die theoretische Beschäftigung mit Stadt mündete jüngst in einen von ihr mitinitiierten und in der Zeitschrift Leviathan geführten Perspektivenstreit um Positionen in der deutschen Stadtsoziologie.
Sie ist Mitglied diverser wissenschaftlichen Gesellschaften.
Ihre Habilitationsschrift erscheint im Frühjahr 2015 in der Reihe stw im Suhrkamp-Verlag.

Mittwoch, 03.12.2014, 19:00, Kolosseum, Kronsforder Allee 25, Eintritt frei

Wo steht Lübeck morgen?
Der Lübecker Stadtdiskurs

Zum 225. Jubiläum hat sich die GEMEINNÜTZIGE auf den Weg gemacht, unsere Stadt und ihre Entwicklung auf den Prüfstand einer großen Befragung zu stellen. Dazu brauchen wir Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, denn das Ganze macht nur Sinn, wenn die ganze Stadtgesellschaft mitmacht. Gemeinsam mit diversen Stimmen von außen wollen wir feststel-len, auf was wir auch für die Zukunft zählen können, welche Traditionen es zu erhalten gibt, aber auch welchen Platz die Wissenschaft an der Nahtstelle zur Wirtschaft einnehmen soll uvm. Alles soll auf den Tisch, soll gewendet, diskutiert und abgewogen werden. Dabei steht zunächst das Gespräch im Vordergrund, dann aber auch die Entfaltung von Praxis und durchaus Handlungsperspektiven. Am Ende sollen feste Verabredungen für die Zukunft ste-hen.

Näheres finden Sie in den News.